TV-Dokumentation zeigt Therapie für Pädophile

31 Jan 2018

 

 

 

Gefährliche Lust - Der Kampf gegen Kindesmissbrauch

Ein Film von Wolfgang Luck

Redaktion: Thomas Michel, Hans-Michael Kassel, SWR 2018 / Produktion: luckfilm.

 

14. Februar 2018, 23.25 Uhr, ARD

 

 

87.000 Nutzer waren weltweit bei „Elysium“ registriert. Auf der Plattform wurden im Darknet kinderpornografisches Material und auch Kinder zum sexuellen Missbrauch angeboten. Das Ausmaß des Problems ist schwer zu begreifen. Der Film zeigt Ermittler und Ermittlerinnen bei Ihrer schwierigen Aufklärungsarbeit und enthält exklusive Bilder der Ermittlungen aus Südostasien, von den Philippinen, aus Manila bis hin zu Verhaftungen in Deutschland.

 

Im Sommer 2017 gelang es dem Bundeskriminalamt, die Seite lahmzulegen. Doch die Polizeiarbeit allein reicht nicht, um potentielle Betroffene zu schützen. "Pädophile Männer brauchen nicht nur Fahndungsdruck, sie brauchen Hilfe“, sagt Andreas May. Der Frankfurter Oberstaatsanwalt, der seit vielen Jahren die Verbreitung und den Konsum von kinderpornographischem Material bekämpft, fordert mehr Therapieangebote für Menschen mit pädophiler Neigung.

 

Die Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. hat sich die Präventionsarbeit bei Vereinsgründung im Jahr 2008 zum Ziel gesetzt. "Als Richter kann ich die Täter zwar für ein paar Jahre wegsperren, aber damit ist das Problem nicht an der Wurzel bekämpft", sagt Klaus Michael Böhm, einer der Protagonisten im Film. Ein Schwerpunkt der Dokumentation liegt auf der Arbeit von BIOS-BW e.V. mit Straftätern und sogenannte "Tatgeneigten“, die wissen, dass sie pädophile Neigungen haben, aber noch keine Straftat begangen haben. Die deliktorientierte Therapie ist ein aufwendiger Lernprozess und für die Präventionsarbeit unerlässlich.

 

Das Fernsehteam begleitete über mehrere Monate „Michael“, einen pädophilen Mann aus Baden-Württemberg. Er hat in Thailand Fotos und Videos von nackten Kindern hergestellt und wartet auf seinen Prozess.

Seine Geschichte zeigt deutlich, welche wichtige Arbeit BIOS-BW e.V. leistet und wie durch die therapeutische Arbeit Übergriffe auf Kinder durch Reduzierung der Rückfallgefahr verhindert werden können.

 

Hier geht zum Film. Er ist ab 22 Uhr in der Mediathek der ARD abrufbar.

 

 

Please reload

Empfohlene Einträge

Die ka-news.de haben ein Interview mit Sarah Allard geführt zum Tabuthema Pädophilie und den Möglichkeiten, die betroffene Personen haben um sich Hilf...

Interview von ka-news mit Sarah Allard

1/4
Please reload

Aktuelle Einträge
Please reload

Archiv
Please reload

Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V.


Schlossplatz 23
76133 Karlsruhe
Deutschland

Tel: +49 (0) 721-470 439 35

Fax: +49 (0) 721-470 439 32

Web: www.bios-bw.de

Email: info@bios-bw.de

 - Jede Spende zählt -

Helfen sie uns, zu helfen!

BIOS - Kontoverbindung:

Behandlungsinitiative Opferschutz, 76133 Karlsruhe

Volksbank Pforzheim, BIC VBPFDE66

IBAN DE83 6669 0000 0000 0054 70.