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Workshop - ganztägig - Training sozialer Fähigkeiten durch achtsamkeits- und mitgefühlbasierte Interventionen

Fr., 16. Okt.

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Haus der Jugendverbände "Anne Frank"

Eine wissenschaftliche und praktische Einführung in die kontemplative Dyadenarbeit von Prof. Dr. Tania Singer, Wissenschaftliche Leitung Social Neuroscience Lab, Max-Planck-Gesellschaft, Berlin

Workshop - ganztägig - Training sozialer Fähigkeiten durch achtsamkeits- und mitgefühlbasierte Interventionen
Workshop - ganztägig - Training sozialer Fähigkeiten durch achtsamkeits- und mitgefühlbasierte Interventionen

Zeit & Ort

16. Okt. 2026, 09:00 – 15:00

Haus der Jugendverbände "Anne Frank", Moltkestraße 20, 76133 Karlsruhe, Deutschland

Über die Veranstaltung

Datum: 16.10.2026

Uhrzeit: 9.00-15.00 Uhr

Kosten: 250 Euro inkl. Verpflegung

Anmeldeschluss: 01.10.2026

Ort: Haus der Jugendverbände "Anne Frank", Moltkestraße 20, 76133 Karlsruhe, Deutschland

 

Zum Workshop:

"Eine wissenschaftliche und praktische Einführung in die kontemplative Dyadenarbeit - Training sozialer Fähigkeiten durch achtsamkeits- und mitgefühlbasierte Interventionen"

In den letzten Jahrzehnten haben die sozialen Neurowissenschaften sowie die kontemplativen Wissenschaften enorme Fortschritte in ihrem Verständnis der neuronalen Grundlagen von sozialen Fähigkeiten wie der Empathie, dem Mitgefühl oder der kognitiven Perspektivenübernahme und deren Trainierbarkeit und Plastizität gemacht. Mit dem Aufkommen der Achtsamkeitsforschung seit einigen Jahren, haben Neurowissenschaftler angefangen, die Trainierbarkeit dieser sozialen Fähigkeiten durch achtsamkeits- und mitgefühlsbasierte mentale Trainings-Interventionen und deren Wirkung auf die Steigerung von Gehirnplastizität sowie mentaler Gesundheit, sozialer Kompetenzen und Stressreduktion zu untersuchen. Tania Singer wird in ihrem Workshop die partner-basierte Dyadenarbeit praktisch einführen und aufzeigen, dass diese 2-monatigen Dyadenprogramme nicht nur die oben genannten Vorteile haben, sondern auch soziale Nähe und Kohäsion fördern und Einsamkeit reduzieren. Sie bringt daher jetzt diese skalierbaren Online Dyadenprogramme mit dem Edu:Social Projekt auch in Systeme wie das Schulwesen oder Gesundheitswesen. Sie wird in praktischen Dyadenübungen zudem auch den Unterschied zwischen empathischem und mitfühlendem Zuhören verdeutlichen und üben, da diese Fähigkeiten auch für viele Berufsparten im Gesundheitswesen von hohem Wert sind. 


Ablauf:


2,5h erster Block: 09.00 - 11.30

  • 30 min  Ankommen & jeder sagt Namen und woher er kommt

  • 30 min Talk ReSource Projekt, CovSocial Projekt Ergebnisse

  • 10 min Q&A

  • PAUSE 20 min

  • 10 min Einführung in die Affekt Dyade mit empathischem Zuhören

  • 20 min Durchführung einer Affekt Dyade

  • 30 min Group Sharing, Q&A

 

Mittagessen 11.30-13.00

 

2h zweiter Block: 13.00 – 15.00

  • 20 min Talk Empathie vs. Empathischer Stress vs. Mitgefühl

  • 10 min Q&A

  • 30 min 2x15 min. Dyade mit empathischem Zuhören und mitfühlendem Zuhören

  • 15 min Group Sharing und Q&A

  • 15 min Motivsysteme und Dankbarkeit

  • 15 min Motivations-Dyade

  • 15 min Group Sharing & Abschluss


Zur Referentin:

Prof. Dr. Tania Singer ist soziale Neurowissenschaftlerin und Psychologin und wissenschaftliche Leiterin des Social Neuroscience Lab der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. Sie ist eine weltweit anerkannte Expertin für Empathie und Mitgefühl und hat zahlreiche evidenzbasierte mentale Trainingsstudien und Programme entwickelt, die auch auf Achtsamkeits- und partnerbasierten Dyadenpraktiken beruhen, um Resilienz, psychische Gesundheit, soziale Kompetenzen und sozialen Zusammenhalt zu fördern (z.B. ReSource Projekt, CovSocial Projekt, Edu:Social School und HealthCare Projekt). Eines ihrer Hauptziele ist es, dieses wissenschaftliche Wissen in verschiedene Arme der Gesellschaft zu tragen, um die Grundlage für einen tiefgreifenden inneren und damit auch gesellschaftlichen Wandel zu schaffen.


WICHTIGER HINWEIS

Der Workshop schließt sich an den 10. BIOS-Opferschutztag an. Dieser findet am 15.10.2026 von ca. 9.00 bis 16.30 Uhr statt und wird gebührenfrei angeboten. Prof. Dr. Tania Singer informiert in diesem Rahmen zur aktuellen wissenschaftlichen Studienlage der Inhalte. Weitere Informationen erhalten Sie hier:

10. BIOS-Opferschutztag Präsenzteilnahme: https://www.bios-bw.com/events/prasenz-15-10-2026-save-the-date-10-bios-opferschutztag

10. BIOS-Opferschutztag Onlineteilnahme: https://www.bios-bw.com/events/online-15-10-2026-save-the-date-10-bios-opferschutztag


Anmeldung

Die Anmeldung kann ausschließlich online über unsere Homepage erfolgen. Anmeldeschluss ist der 01.10.2026. Mit Anmeldung zu dieser Veranstaltung verpflichten Sie sich am kostenpflichtigen Workshop teilzunehmen. Eine Absage ist mit 100,- Euro Ausfallhonorar verbunden. Bei einer Absage durch die Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. fällt kein Ausfallhonorar an.


Die Anmeldung ist keine Garantie für eine Teilnahme. Die Teilnahmevoraussetzungen der potentiellen Teilnehmer werden geprüft, Sie erhalten bis spätestens 01.10.2026 (möglichst früher) Rückmeldung zu Ihrer Aufnahme.


Workshopgebühr

Die Kosten für die Veranstaltung betragen 250 Euro inkl. Verpflegung. Der Gesamtbetrag ist 2 Wochen nach Rechnungsstellung fällig.


Teilnahmevoraussetzungen

Das Fortbildungscurriculum richtet sich an Ärzt*innen, Psychologische Psychotherapeut*innen (PP /KJP, PIAs) und Psycholog*innen, künstlerische Therapeut*innen, Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen sowie Menschen aus ähnlichen Berufsfeldern, welche therapeutisch und beraterisch arbeiten.


Teilnahmebestätigung/Zertifikat:

Eine Teilnahmebestätigung mit Vergabe von Fortbildungspunkten der Landesärztekammer Baden-Württemberg wird durchgeführt. Zudem erhalten alle Teilnehmenden eine BIOS-Akademie Bestätigung.


Kontakt

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Maria Nauck unter maria.nauck@bios-bw.net oder fernmündlich unter Handy 0155 6022 7546

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Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V.

Postanschrift: 
Schlossplatz 23
76131 Karlsruhe
Deutschland

Tel: +49 (0) 721-470 439 35 

Fax: +49 (0) 721-470 439 32

Web: www.bios-bw.de

Email: info@bios-bw.de

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