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ONLINE - 30.09.2026 - ADHS bei männlichen Strafgefangenen - SAVE THE DATE

Mi., 30. Sept.

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Online-Veranstaltung

Vortrag von Dr. Dirk Bruder, Leitender Medizinaldirektor und Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie und Jasmina Eifert, M.Sc. Psychologie, Fachpsychologin für Rechtspsychologie (BDP/DGP) i.W.

ONLINE - 30.09.2026 - ADHS bei männlichen Strafgefangenen - SAVE THE DATE
ONLINE - 30.09.2026 - ADHS bei männlichen Strafgefangenen - SAVE THE DATE

Zeit & Ort

30. Sept. 2026, 18:00

Online-Veranstaltung

Gäste

Über die Veranstaltung

Veranstaltungsbeginn: 18:00 Uhr


Zum Vortrag:

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist bei Jugendlichen und jungen Männern im Strafvollzug deutlich häufiger als in der Allgemeinbevölkerung anzutreffen und geht oftmals mit verschiedenen komorbiden Störungen und erhöhter Rückfallgefahr für erneute Delinquenz einher.

Der Vortrag thematisiert die neurobiologischen und entwicklungspsychopathologischen Zusammenhänge zwischen ADHS und delinquentem Verhalten und diskutiert die besonderen diagnostischen und therapeutischen Herausforderungen im Setting des Strafvollzugs. Ein Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Pharmakotherapie mit Stimulanzien und Nicht-Stimulanzien, einschließlich Wirkmechanismen, Dosierungsstrategien, Nebenwirkungen und Missbrauchspotenzial. Anhand ausgewählter praktischer Fallbeispiele sollen typische diagnostische Konstellationen, relevante Komorbiditäten sowie therapeutische Entscheidungsprozesse veranschaulicht werden. Abschließend werden die aktuelle Evidenzlage und deren Grenzen sowie konkrete Strategien für Diagnostik, Therapie und Risikoeinschätzung dargestellt und diskutiert.


Zur Referentin:

Jasmina Eifert ist Psychologin (M.Sc., BDP) und befindet sich aktuell in der Weiterbildung zur Fachpsychologin für Rechtspsychologie (BDP/DGPs). Sie arbeitet in der Sozialtherapeutischen Abteilung mit zentraler Diagnostik und Prognostik der Justizvollzugsanstalt Offenburg und ist daneben als freiberufliche Referentin tätig. Ihre Interessen- und Forschungsschwerpunkte umfassen (bildbasierte) sexualisierte Gewalt, Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen, Therapieevaluation und Stigmatisierungsforschung sowie ferner Radikalisierungsprozesse in konfliktträchtigen Gruppen, wie beispielsweise der Incel-Bewegung.


Weitere Informationen folgen, Sie können sich jedoch bereits anmelden.

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