Flächendeckende Opferversorung für Baden-Württemberg

15 Sep 2017

 

 

 Das Bild zeigt von links nach rechts: RiOLG Eric Werner (2. Vorsitzender von BIOS BW), Staatsanwalt Aniello Ambrosio (Parlamentarischer Berater der CDU-Landtagsfraktion), Dr. Bernhard Lasotta MdL (Rechtspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion), Marion Gentges MdL (Mitglied des Ständigen Ausschusses), Klaus Burger MdL (Mitglied des Ausschusses für Soziales und Integration), Christine Neumann-Martin MdL (Mitglied des Ausschusses für Soziales und Integration), Stefan Teufel MdL (Stellvertretender Vorsitzender und sozialpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion), Arnulf Freiherr von Eyb MdL (Mitglied des Ständigen Ausschusses), Ass. Iur. Lisa Bux (Öffentlichkeitsarbeit, PR & Recht, BIOS-BW), RiOLG Klaus Michael Böhm (1. Vorsitzender von BIOS-BW), Heike Böhm

 

 

Führende Vertreter der CDU-Landtagsfraktion haben bei einem Treffen mit der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS e.V.) den Aufbau einer flächendeckenden Opferversorgung in Baden-Württemberg unterstützt.

 

  Im Rahmen ihrer Klausurtagung in Pforzheim führten Rechts- und Sozialpolitiker der CDU-Landtagsfraktion am 13. September ein Gespräch mit Vertretern der BIOS-BW e.V.. An dem Treffen im Pforzheimer Rathaus nahmen diesen Mittwoch u.a. der erste Vorsitzende der Behandlungsinitiative Opferschutz e.V. Klaus Michael Böhm, der stellvertretende Vorsitzende und sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Stefan Teufel MdL und der rechtspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Dr. Bernhard Lasotta MdL teil.

 

 RiOLG Klaus Michael Böhm und Ass. Jur. Lisa Bux gaben Einblicke in die Arbeit der Behandlungsinitiative und stießen damit auf großes Interesse. Besonderes Augenmerk wurde auf die Probleme der Akutversorgung von traumatisierten Menschen gelegt. Denn während die Finanzierung der Therapien für Täter mittlerweile weitestgehend einheitlich geregelt ist, gibt es für die Opfer bislang keine verlässliche Finanzierungsmöglichkeit. "Es gibt zwar Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung nach dem Opferentschädigungsgesetz zu bekommen, aber die bürokratischen Hürden sind zu hoch und das Gesetz ist zu eng gefasst. Über Krankenkassen abrechnen ist auch schwierig. Bislang bezahlt lediglich die AOK für die Therapiegespräche ihrer Mitglieder", schildert Böhm. Dabei ist die Akutversorgung besonders wichtig. „Die ambulante Traumatherapie verhindert Langzeittherapien. Hat sich ein Trauma erst einmal verfestigt, dauert es sehr lange, bis man es aufgearbeitet hat. Interveniert man sofort, genügen den Betroffenen oft ein bis zwei Therapiesitzungen. Das ist das Konzept der Opfer-Traumaambulanz Karlsruhe/Baden“, so der Vereinsvorsitzende.

 

 „Die Arbeit von BIOS-BW ist vorbildlich“, meinten Stefan Teufel (MdL) und Dr. Bernhard Lasotta (MdL).

Damit das so bleibt, braucht es allerdings verlässliche Finanzierungsquellen. Das wollen die Landtagsabgeordneten jetzt angehen.

Die CDU-Landtagsfraktion hat zu dem Treffen auch eine Presseerklärung auf ihrer Homepage veröffentlicht. Sie ist unter folgendem Link abrufbar:

 

 

 Pressemitteilung der CDU-Landtagsfraktion

 

 

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